Stillbegleitung

Stillbegleitung

Ich selbst stille meine Tochter (geboren 04.04.2015) immer noch nach Bedarf und wir genießen beide diese innige Stillbeziehung. Natürlich war der Stillbeginn für mich alles andere als einfach und es gab hin und wieder auch ein paar Stillkrisen. Den ein oder anderen Milchstau habe ich auch mitgenommen und die Einführung der Beikost war ebenfalls eine kleine große Herausforderung. Aber wir haben immer einen guten Weg gefunden und mittlerweile gehört das Stillen einfach zu unserem gemeinsamen Leben dazu.

Mir selbst war während der Schwangerschaft zwar klar, dass ich stillen möchte, aber wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt habe ich mich ehrlich gesagt nicht (was ich bis heute bereue, denn es hätte den Stillstart um vieles einfacher gemacht). Dann kam unsere Tochter zur Welt und das Stillen wurde mir im Krankenhaus leider nur so nebenbei gezeigt und halbherzig erklärt. Ich fühlte mich leicht überfordert und war teilweise gestresst, weil ich ja alles richtig machen wollte. Im Nachhinein war diese Sorge total unbegründet, weil Mutter und Kind die biologischen Voraussetzungen für das Stillen mitbringen und es wirklich äußert selten vorkommt, dass nicht gestillt werden kann. Oft entstehen Stillprobleme nur durch eine falsche Handhabung und/oder zu wenig Unterstützung. Ich habe dann irgendwann versucht mich zu entspannen, habe nach meinem Gefühl gehandelt und einfach „drauf los gestillt“. Das hat dann auch wunderbar funktioniert und wir stillen seitdem nach Bedarf. Dann kam das Thema Beikosteinführung irgendwann auf und eigentlich sollte es ab dem Zeitpunkt auch Richtung Abstillen gehen. Meine Tochter hatte aber andere Pläne und wollte von Brei und Co. so gar nichts wissen. Wir stillten also weiter und machten uns keinen Stress. Stattdessen aß unsere Kleine irgendwann mal hier und mal da einen Happen mit und wir übersprangen das Thema Brei somit einfach. Heute stillt sie zwar immer noch gerne (und teilweise sehr viel), aber sie isst auch ganz normal am Familientisch mit.

Wie gesagt hatte ich anfangs diesen Plan vor Augen, wie das Stillen abzulaufen hat. Natürlich lernt man aber als Mutter ziemlich schnell, dass es bei Kindern keinen Rhythmus und erst recht keinen Plan gibt, nachdem sie aufwachsen (hier passt der schöne und oft gehörte Spruch“Jedes Kind ist anders“ sehr gut). Dasselbe gilt auch für das Stillen. Meine Tochter ist hierfür das perfekte Beispiel, denn sie wollte im Gegensatz zu ihren gleichaltrigen Freunden nicht mit 6 Monaten essen, sondern lieber weiter stillen. Und das auch bis 13 Monate fast ausschließlich. So kam es auch, dass ich mich immer mehr mit dem Thema Stillen, Langzeitstillen und den gesundheitlichen Aspekten beschäftigte. Mich bestärkten diese Informationen nicht nur in unserer eigenen Stillbeziehung, sondern ermutigte mich auch dazu, die Ausbildung zur Stillbegleitung zu starten.

Aufgrund meiner eigenen langen und harmonischen Stillerfahrung möchte ich anderen Müttern durch eine kompetente und individuelle Beratung in jeder Stillphase zur Seite stehen und sie hierbei unterstützen. Mir ist hierbei wichtig, dass jede Mutter ihren eigenen Weg zu einer schönen Stillbeziehung erreicht.

Um diese professionelle Begleitung beim Stillen anbieten zu können, bringe ich nicht nur meine eigenen Erfahrungen mit, sondern auch fundiertes Wissen, welches ich mir bei der Ausbildung zur Stillbegleitung bei der DAIS-Deutsches Ausbildungsinstitut für Stillbegleitung angeeignet habe. Abgerundet wird dies durch ständige Weiter, und Fortbildungen.


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